Ein Trading-Batteriespeicher (auch Trading-Speicher genannt) ist ein Batteriespeicher, der aktiv am Strommarkt handelt: Er kauft Strom, wenn er günstig ist, und verkauft ihn, wenn er teuer ist. Was zunächst nach Finanzmarkt klingt, ist in Wahrheit ein wichtiger Baustein für ein stabiles Stromnetz.
So funktioniert der Handel
Die Preise an der Strombörse EPEX Spot schwanken jeden Tag stark. Mittags drücken Sonne und Wind den Preis oft unter null – am Abend, wenn der Bedarf steigt, klettert er deutlich nach oben. Ein Trading-Speicher nutzt diese Differenz (Arbitrage): Er lädt in den günstigen Stunden und speist in den teuren Stunden ein. Gesteuert wird das vollautomatisch durch Handelsalgorithmen, die rund um die Uhr Day-Ahead-, Intraday- und Regelenergiemärkte bedienen.
Warum Trading-Speicher dem Netz helfen
Niedrige Preise bedeuten Stromüberschuss, hohe Preise bedeuten Knappheit. Ein Speicher, der nach Marktpreisen fährt, lädt also genau dann, wenn zu viel Strom im Netz ist, und entlädt, wenn zu wenig da ist. Damit ist ein Trading-Speicher automatisch netzdienlich: Er verhindert die Abregelung von Ökostrom, glättet Lastspitzen und entlastet Trafos und Leitungen.
Wo stehen solche Speicher?
Trading-Speicher brauchen keinen Kraftwerkspark – nur einen geeigneten Netzanschluss. Die STW Group errichtet sie deshalb dezentral an Gewerbestandorten mit vorhandener Trafostation: Zwei Pkw-Stellplätze genügen. Der Eigentümer stellt die Fläche, wir übernehmen Bau, Betrieb und Versicherung. Alle Details finden Sie auf den Seiten Trading-Batteriespeicher und Fläche verpachten.

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